Bruxismus – ein eigenständiges Krankheitsbild



Bruxismus geht mit einer erhöhten Aktivität der Kau- und Gesichtsmuskulatur einher. Oftmals zeigt es sich durch das unbewusste Zähnepressen oder Zähneknirschen im Schlaf (Schlafbruxismus) oder tagsüber (Wachbruxismus). Laut aktueller wissenschaftlicher Leitlinien wird Bruxismus heute als eigenständige Erkrankung betrachtet – nicht als Unterform der CMD. Dies bedeutet:

 Bruxismus kann unabhängig von CMD auftreten
 Bruxismus ist ein relevanter Risikofaktor für Schmerzen, Muskelüberlastung und Gelenkprobleme in der Kiefer-, Gesichts-, Kopf- und Schulterregion

Durch die hohen muskulären Kräfte entstehen erhebliche Belastungen auf:

 Kaumuskulatur
 Kiefergelenke
 Zahnhartsubstanz
 Nacken- und Halsmuskulatur
 
Hier setzt die CRAFTA®-Therapie gezielt an. Auf Grundlage einer präzisen manualtherapeutischen Untersuchung der Kiefergelenke, der Schädelknochen, der Schädelbasis, Hals-und Brustwirbelsäule sowie des Nervensystems werden einerseits Hands-on Techniken verwendet, um gezielt zu mobilisieren und Gewebe zu entspannen. Gleichzeitig wird der Patient zunächst angelernt, Fehlfunktionen wahrzunehmen sowie Übungen zur Entspannung und Koordination der Kau- und Gesichtsmuskulatur durchzuführen.


 
Physiotherapeutin und Heilpraktikerin

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